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Meinungen zu jizake

  

                    

 


 

Der Geschmak des Sake ist sehr umfangbereich und kompliziert. Einfach ausdrückt kann man ihn  klassifizieren als "schmeckt" oder "schmeckt nicht". Bei der Ermittelung des Sake-Geschmacks spielen  sehr verschiedene Faktoren wie Geschmackssinn, Bouquet und Farbe, Erkenntnisse von der Sake-Brauereien und -Brautechnik, gesammelte Probeerfahrungen, Erwärmung (kann) oder Erkühlung (hiya), servierte Gerichte, jeweilige physische oder psychische Konditionen usw. eine Rolle. Auch ist es bei der Bestimmugn des Geschmacks wichtig, ob man eine trockenen oder lieblichen Sake bevorzug, einen Sake des tanrei-Typs oder ob man eher den nojun-Typ liebt und ob man Lust hat, in nächster Zeit wieder eine gleiche Marke zu  trinken.  Auch spielt - es ist zwar unglaublich - die Atmosphäre am Tisch eine Rolle, da hierdurch der Sake hervorgehoben werden kann. 

Hat man einmal eine Sake-Flasche aufgemacht, so sollte diese vorzugsweise innerhalb der nächsten Stunden oder in kurzer Zeitspanne getrunken werden, da eine zu lange Lagerung einer offenen Flasche den Geschmack des Sake negativ beeinträchtigt - auch wenn er im Kühlschrank aufbewahrt wird. Der  Geschmack des Sake kann sich von Minute zu Minute verändern. Es ist sehr schwierig  zu ermitteln, wie lang sich der ursprüngliche Geschmack des Sake einer bereits geöffneten Flasche halt. Dies erschwert  die Entscheidung, für welche Flaschengröße man sich entscheiden soll. Wählt man eher  720ml  oder 1,8ml Flasche? 

Beim Trinken des Sake ist es wesentlich, sich damit zu beschäftigen, mit welchem Eifer und Fleiß sich sowohl die Sake-Brauerei (kura-moto) als auch der Sake-Braumeister (toji) mit der Herstellung  des wohlschmeckenden Sake beschäftigt haben. Das Trinken von jizake ist ein wahrer Genuß, denn sein Geschmack erinnert an die lange Tradition und die Romantik der Sake-Hersteller (kuramoto). Der Geschmack dieses Sake lässt uns das Bestreben des Herstellers und die Kühnheit des Braumeisters erahnen und ehren. Der älteste hier genannte Sake-Hersteller ist Tsukasa-botan in Kochi-ken, dessen gündung auf das Jahr 1603 zurückgeht. Die Zeittafel von kura-Gündung.

Der Inhaber dieser Homepage hat alle in dieser Website genannten Sake-Marken gekühlt (hiya) bzw. in Raumtemperatur getrunken. Unter den in dieser Website aufgeführten Sake-Marken gibt es selbstverständlich einige, die man besser erwärmt (kann) geniessen sollte als gekühlt oder in Raumtemperatur.
Der Geschmack des Sake wird aufgrund des geschmeidigen Abgangs  in der Kehle als auch  aufgrund des Bouquets und des Nachgeschmacks, der nach dem Trinken auf der Zunge verbleibt, beurteilt. Ich persönlich halte es für viel wichtiger, der Nachgeschmack zu geniessen als sich eine Beurteilung sofort nach dem Trinken zu bilden
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Die nachfolgend aufgeführte jizake-Rangordnung basiert ausschließlich  auf persönlichen Aufzeichnungen des Website-Inhabers.

In jedem Fall empfehle ich  Liebhabern des regionalen jizake als auch Japan-Besuchern, die hier vorgestellten Sorten des jizake.

Freude an Sake, Freude durch Sake!